
Die amerikanischen Hersteller präsentieren sich auf Ihrer Heimmesse mit zahlreichen neuen Produkten. Ford hat ja bereits im Vorfeld der Detroit Auto Show den Shelby GT500 für das überarbeitete Modell des Ford Mustang präsentiert. Dieser ist auf der Messe aber für den Besucher auch zu sehen. Weitere vorgestellte Fahrzeuge sind der Ford Fusion Hybrid, der neue Ford Taurus und der Ford Flex ausgestattet mit ecoBoost Motor. Bei Lincoln war man ebenfalls nicht untätig und zeigt den Besuchern den neuen Lincoln MKS, den Lincoln MKT und die Studie Lincoln C Concept.
2010 Shelby GT500
Hier sparen wir uns eine weitere Berichterstattung und verweisen auf unseren schon zuvor veröffentlichten Artikel: Shelby GT500
2010 Ford Flex ecoBoost
Mit dem 2010er Modell des Crossovers debütiert der neue EcoBoost V6-Motor im Ford Flex. Dieses Motorenkonzept ist die Zukunft, sagt man bei Ford: Der im Flex eingesetzte 3,5 Liter V6 wird mit mit einem Doppelturbolader ausgestattet und sorgt für eine Spriteinsparung von bis zu 20% gegenüber einem Leistungsmäßig ebenbürtigen 4,6 Liter V8-Motor. Der EcoBoost Motor liefert beeindruckende 355 PS und ein maximales Drehmoment von 475 Nm! Der Autobahnverbrauch liegt bei 10,7 Liter, der kombinierte Wert bei 13 Liter. Bis 2013 will man 90% der Ford-Modellpalette mit EcoBoost-Motoren ausstatten, die auch in kleineren Varianten erhältlich sein werden.
2010 Ford Taurus
Der Taurus war einst das Volumenmodell der Ford Flotte. Die erste Generation kam im Jahr 1986 auf den Markt und in diesem ersten Jahr verkaufte man schon mehr als 200.000 Taurus. Am Ende der Modellgeneration, im Jahr 1991, lag die Zahl der verkauften Autos bei 2 Millionen! Im Oktober 2006 stellte man die Produktion des Taurus ein, da dieser sich aufgrund der hohen Konkurrenz aus Fernost nicht mehr sonderlich gut verkaufte. Die besten Kunden waren nur noch die Mietwagenfirmen, die größere Mengen für Ihre Flotten kauften.
Im Jahr 2007 wurde der Name Taurus wiederbelebt: Alan Mullaly wollte den unbeliebten Ford Five-Hundred populärer machen und wollte dieses Ziel mit dem bekannten Namen Taurus erreichen. Jetzt besinnt man sich endlich darauf, was der Taurus eigentlich hätte sein sollen. Mullaly sagte zum neuen Taurus: "Das ist der Wagen, wie wir ihn hätten von Anfang an bauen sollen."
Der neue Ford Taurus hat das Zeug zu einem neuen "Volkswagen" in den USA: Gefälliges, modernes Design, eine hohe Qualität und tolles Design im Innenraum. Der optional erhältliche EcoBoost V6 ist der gleiche, der auch im Ford Flex seine Arbeit verrichtet. Serienmäßig stattet man den neuen Taurus mit dem 3,5 Liter Duratec V6 aus. Dieser leistet im Taurus 263 PS und verfügt über ein max. Drehmoment von 336 Nm. Zwei neue Sechsgang-Automatikgetriebe sind jetzt erhältlich, die wahlweise per SelectShift auf über Paddles am Lenkrad sportlich geschaltet werden können.
Optional erhältlich werden zahlreiche Extras wie eine automatische Abblendfunktion, Regensensor, Keyless Entry, Kollisionswarner, ein Assistenzsystem gegen tote Winkel im Rückspiegel und vieles mehr sein.
Die Grundversion des 2010er Ford Taurus soll ab 27.995 US-Dollar beim Händler stehen und im Sommer diesen Jahres ausgeliefert werden.
2010 Lincoln MKS EcoBoost
Auch der bereits bekannte Lincoln MKS ist mit dem neuen EcoBoost V6 erhältlich und leistet ebenso 355 PS und 475 Nm Drehmoment. Verglichen mit dem Flex ist er allerdings ein wenig sparsamer, was sicherlich auf die aerdynamischere Form und das niedrigere Gewicht zurückzuführen ist. Auf der Autobahn liegt der Verbrauch bei nur noch 9,4 Liter, der Stadtverbrauch beträgt 14,7 Liter.
2010 Lincoln MKT
Der MKT ist neu im Produktportfolio von Lincoln. Er ist ein Crossover, bietet 3 Sitzreihen und ist damit die Full-Size-Ergänzung zum Lincoln MKX, der nur über 2 Sitzreihen verfügt. Mit dem 3,6 Liter V6 EcoBoost und dem standardmäßig verbauten 3,7 Liter Duratec V6 (268 PS, 362 Nm Drehmoment) verabschiedet man sich langsam aber sicher bei Ford von den V8-Motoren auch bei den großen Fahrzeuge.
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Kommentare
Irgendwie haben die Ami-Autos immer das gleiche Heck. Und auch verstehe ich den Trend zu diesen langgezogenen Scheinwerfern nicht wirklich. Denn inzwischen sieht fast jedes Auto damit gleich aus.
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