Challenger SRT8 & Shelby GT500 Test

Dodge Challenger SRT-8

Die amerikanische Automobilzeitschrift Motor Trend hat's gewagt: Die Redakteure vergleichen den neuen Dodge Challenger SRT8 mit dem aktuellen Shelby GT500 Mustang. Die Quintessenz dieses Tests will ich Euch nicht vorenthalten.

Die Redakteure erwähnen zu allererst positiv, dass der Challenger recht nah am von vielen begeistert aufgenommenen Concept Car geblieben ist. Was kaum jemand auffallen dürfte: Die Produktionsversion des Dodge ist um ca. 7,5 cm schmaler ausgefallen als der Entwurf. Außerdem wurden unter anderem die B-Säulen aus Stabilitätsgründen verdickt. Um den Anpressdruck zu erhöhen, passte man die Front an und versah den Chally mit einem Heckspoiler.

Generell ist bei der Erscheinung des Dodge Musclecar zu sagen, dass er sehr bullig daherkommt. Dies ist auch durch seine reinen Ausmaße bedingt: 25 Zentimeter länger, ca. 6 cm höher und 5 cm breiter als der Shelby ist er geraten.

Angetrieben wird der SRT8 Challenger selbstverständlich durch einen HEMI-V8. Hier mit 6,1 Litern Hubraum und 425 PS ausgestattet. Das sind zwar 75 PS weniger als der Shelby Mustang aus seinem turbogeladenen 5,4 Liter V8 schöpft und obwohl der Challenger auch noch rund 114 kg mehr auf die Waage bringt, kann er sich in Sachen Fahrleistungen dennoch sehen lassen. Während der Shelby GT500 die Viertelmeile in 12,6 Sekunden hinter sich ließ (0-60 mph in 4,3 Sekunden) brauchte der schwerere und weniger stark motorisierte Chally 13,1 Sekunden bei einer Beschleunigung von 0 auf 60 mph von 4,7 Sekunden. Dabei wurde der Shelby übrigens als Handschalter und der Challenger SRT8 als Automatik gefahren. Im 2009er Modelljahr soll dann auch ein 6-Gang-Schaltgetriebe für den SRT8 erhältlich sein. Ein subjektiver Vorteil des Challenger ist außerdem, dass sein HEMI sich noch nach richtigem V8 anhört. Beim Shelby ist der helle Ton des Kompressors dominanter.

Auf der Rundstrecke konnte der Mustang dem "Herausforderer" eine halbe Sekunde abnehmen. Hier profitierte der Dodge von seinen größeren Brembo-Scheiben und den besseren Goodyear F1-Reifen. Der Challenger soll außerdem ein recht ausgewogenes Fahrwerk haben, auch wenn es eine Ecke zu komfortabel ausgelegt sein soll.

Auch in Sachen Hinterachse regiert das Dodge Fever: Der Mustang verfügt noch über eine Starrachse an der Hinterachse, der Challenger hingegen über Einzelradaufhängung rundherum. Und das, obwohl der Dodge in der Anschaffung um mehr als 4.000 US-Dollar günstiger ist (Achtung, basierend auf dem Listenpreis).

Den ganzen Test könnt ihr übrigens auf der Website von Motor Trend nachlesen.

Kommentare

Wow das sind wirklich die beiden schönsten aktuellen Autos. Doch vom der Optik her ist und bleibt der Mustang für mich die Nummer eins
Auserdem gehört in ein Muscel Car hinten eine Starrachse

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